16. Von Shackleton zu Seefisch und den Tasmanischen Teufeln

Soweit ich weiss, war Ernest Shackleton, ein in Irland geborener Polarforscher, nie in Tasmanien. Er fuhr mit seinem Schiff, der Endurance von Plymouth in England aus nach Südgeorgien und von dort weiter durch die Weddell-Sea, wo sie bereits im Packeis stecken blieb und sank. Jedoch…

15. Bay of Fire/Wine Glass Bay

Weiter geht es vom Nationalpark Cradle Mountain-Lake St. Claire über Launceston zur Bay of Fire. Die vorbei ziehende üppige grüne Landschaft erinnert mich an eine Reise nach Südengland. Jeden Tag haben sich dort Regenschauer mit bedrohlichen grauen Wolken angekündigt um sich nach kurzer Zeit mit…

14. Cradle Mountain-Lake St. Clair National Park

Nach einer guten Nacht ohne Alpträume gibt es ein typisches Frühstück: Toast, Butter, Marmelade und speziell für uns: “Eggs Benedict” mit köstlich duftendem Kaffee. Pochierte Eier herstellen: Wasser und Essig zum Kochen bringen, anschl. die Hitze etwas reduzieren. Die Eier einzeln in einer Tasse aufschlagen,…

13. Strahan – Cradle Mountain-Lake …..

Nach einem dürftigen Frühstück geht es heute nach Strahan, einem kleinen Ort an der tasmanischen Westküste. Wir besuchen dort einen Holz verarbeitenden Betrieb. Holz stellt für Tasmanien eine wichtige Einnahmequelle dar. U. a. werden hier aus Huon Pine wunderschöne Schalen angeboten, die mich fast schwach…

12. Von Hobart nach Strahan

Der heutige Tag beginnt noch etwas chaotisch. Ich wundere mich, dass mein Handy-Wecker nicht klingelt, denke mir aber weiter nichts dabei. Ich bin ja wach und trabe daher kurz nach 5.00 Uhr zum Treffpunkt, der St. Davids Cathedral. 10 Minuten nach dem vermeintlich vereinbarten Zeitpunkt…

11. Hobart, die Hauptstadt

Die Hauptstadt Tasmaniens ist nicht allzu groß, mit ca. 250 000 Einwohnern überschaubar und der im vorhergehenden Bericht erwähnte Spaziergang verschafft mir schnell einen Überblick dieser wunderschönen Hafenstadt. Sie hat etliche Attraktionen zu bieten, von denen ich mir erst nach meinem Great Walk einige ansehen…

10. Tasmanien

Während meiner ersten Reise auf den australischen Kontinent ist es dieser kleinste Bundesstaat, der mich aufgrund von Erzählungen meines Bruders interessiert und den ich mir unbedingt ansehen will. Die wunderbare Lektüre “Das Paradies liegt immer woanders, Eine Reise durch das unbekannte Tasmanien” von Barbara Veit…

9. Süßer die Weihnachtszeit nicht sein kann

Über die traditionelle Weihnachtsgeschichte habe ich in meinen Israel-Reiseberichten bereits geschrieben, s. dazu Beitrag Nr. 37 Bethlehem (arabischer Teil) und Beitrag Nr. 38 Bethlehem (christlicher Teil). Diesmal geht es mir um den ausufernden Konsum und seine Folgen, nicht nur zur Weihnachtszeit. Ich denke an die…

8. Was ich gerne einmal/nochmal machen möchte

Von Jane Godall, der großen Dame der Schimpansenforschung habe ich kürzlich eine Zusammenfassung gelesen, was sie, wenn sie nochmal von vorne beginnen könnte, anders machen würde. Der Grand Dame der Tierforschung, die eine Menge in dieser Richtung tat und noch tut – sie ist mittlerweile…

7. Entengeschichten

Meine Geschichte beginnt an einem Tag im Mai 2008 und ich will sie Serví, der 16 Jahre alten tapferen Entenfrau widmen. Die enorme Zahl an Schnecken, die unseren Garten derzeit heimsucht, lässt den Gedanken an eine Dezimierung dieser schleimigen Spezies aufkommen. Sie vernichten alles an…

6. Felsengarten Sanspareil

Sommer, Sonne, Reisen – Schlagwörter, die mir bei unserem Ausflug in den Sinn kommen. Vor allem auch deshalb, da die momentane Ferienzeit diesen Gleichklang der drei Wörter geradezu aufdrängt. Der lang ersehnte Sommer zeigt sich uns an diesem Tag mit einem wolkenlosen blauen Himmel, Sonne…

5. Jazz in Nürnberg

Auch wenn es bei momentan schwül-warmen Höchsttemperaturen ein Genuss wäre, in einem kühlen Nürnberger Keller unter der Burg gepflegten Jazz bei einem Glas Rotwein oder Bier zu hören – es ist Sommerpause. Erst im September geht es weiter. Das Programm findet Ihr/finden Sie unter http://www.jazzstudio.de…

4. Kleine Fluchten „Les petites fugues“

Der Begriff der kleinen Fluchten rührt her aus dem schweizerisch-französischen Film, der diesen Titel trägt. Ich habe den Streifen vor langer Zeit gesehen und er verkörpert für mich seither die kleinen Dinge, die Freude bereiten. In dem Film ist es die Freiheit eines Knechts, der…

3. Graffl-, Trempel-, Flohmärkte

Welchen Titel ich diesen besonderen Ressourcen- und Geldbeutel schonenden Märkten gebe – er benennt dasselbe, nämlich buntes Treiben, welches sich zuerst in den Großstädten etabliert hat. Gerne erinnere ich mich an meinen ersten Flohmarkt in Paris. Was gab es da für uns Schülerinnen aus einer…

2. Wenn die fränk’sche (schwäb’sche) Eisenbahn ……

Nicht dass Sie meinen, von dem Bahnsteig dieser recht netten Kleinstadt aus könnte man einfach in den Zug einsteigen und in die nächste Stadt fahren um anschließend die weite Welt zu erkunden. Ohne einen Zugang zum Bahnhofsgebäude und auch ohne jegliches Hinweisschild muss ich mir…

1. Begegnung auf dem Schulweg und der 1. Liebeskummer

Äpfel, Brot, Nudeln und noch Kuchen – es ist wieder viel zu viel, was da in meinem Einkaufskorb liegt. Etwas mühsam bewältige ich die Höhenmeter, diesmal zu Fuß, an der Schule vorbei weiter in meine Wohnstrasse. Es ist ganz eindeutig zuviel, dieses Sammelsurium an Essbarem.…

12. Salinas

Den kulinarischen Reisebericht nach Ecuador kann und will ich nicht schließen ohne in Salinas gewesen zu sein. Salinas, der Dreh- und Angelpunkt meiner zweiten Reise in dieses mir vor einigen Jahren ans Herz gewachsene Land in Südamerika. Meine Spanisch-Lehrerin lud mich ein, sie und ihren…

11. Baños

Nach einem reichlichen Frühstück geht es zum Busbahnhof. Zuerst ein wenig abwechslungsreicher Weg, da um diese recht frühe Zeit nur Apotheken, die gerade ihre Läden hoch ziehen, zu sehen sind. Flüchtig überlege ich, wie wichtig diese Einrichtungen neben den Arztpraxen sind und bin heilfroh sie…

10. Ingapirca, Las Cajas

Mit ein paar netten Menschen aus den USA und Kanada beschließe ich nach den Aufregungen der letzten Tage Ingapirca zu besuchen. Es handelt sich dabei um eine archäologische Stätte mit den bedeutendsten Überresten der Inkakultur in Ecuador. Der Bus bringt uns problemlos über sanfte Hügellandschaften…

9. Latacunga – Riobamba – Cuenca

Von Latacunga aus geht es nach Riobamba. Der Bus ist erneut das Mittel der Wahl und ein weiteres Abenteuer wartet auf mich. In Riobamba angekommen ist noch Zeit mich im Parque Moldonado ein wenig von der Busfahrt zu erholen, zu lesen und zu schreiben. Die…

8. Von Latacunga zur Lagune Quilotoa

Am Spätnachmittag komme ich in Latacunga an. Diese 65.000 Einwohner zählende Stadt gehörte zunächst zu Großkolumbien und erst seit 1830 zur Republik Ecuador. Es ist die Hauptstadt der Provinz Cotopaxi und der Hauptanteil der Einwohner sind Angehörige der indigenen Volksgruppe der Kichwa de la Sierra.…

7. Cotopaxi, Ruminahui und eine alte Hazienda

Eine Tour – halb mit dem Geländewagen, halb zu Fuß – auf den Cotopaxi steht auf dem Programm. Immerhin ist er mit 5897 m der zweithöchste Berg in Ecuador (der höchste ist der Chimborazo, dessen Gipfel vom Erdmittelpunkt aus der höchste Punkt der Erde ist),…

6. Atacames

Lang, lang ist es her! Sowohl mein letzter Beitrag in diesem Blog, als auch mein erster Besuch in Atacames, welches damals noch ein verschlafenes Fischerdörfchen war. Mittlerweile hat es sich neben Salinas zu einem der bekanntesten Badeorte Ecuadors gemausert, in dem Ecuardorianer, Kolumbianer und viele…

5. Quito‘s Altstadt

Noch ein wenig unausgeschlafen, da mir die Wachleute vor meinem Zimmer nicht ganz geheuer vorkamen, geht es erstmal in den Pool der Anlage. Mit Blick auf den schneebedeckten Cayambe und im Rücken die in den Berg hinein gebauten Hochhäuser werde ich schnell munter. Von Guápulo,…

4. Mitad del Mundo

= Mitte der Welt. Ja, und genau dorthin führt mich heute mein Weg. Dimitri, der Partner meiner Freundin fährt mich zu diesem Ort mit dem 30 m hohen pyramidenartigen Monolithen. Er wird von einer Metallkugel, die die Erde darstellen soll, gekrönt. Der Äquator ist eine…

3. Quito – El Panecillo

Diesen ersten ganzen Tag verbringe ich nach dem Frühstück, zu dem mir die Kolibris vor dem offenen Fenster munter Gesellschaft leisten, in Quito. Gestärkt und voller Tatendrang begebe ich mich auf eine abenteuerliche Busfahrt. Der Fahrer schaukelt uns durch die Altstadt und anschließend hinauf auf…

2. Zwischendurch

Der Frühling kommt, und auch im kühlen Germany steigt das Thermometer hoffentlich bald etwas an. Grund für mich, nicht mein E-Bike, sondern das Bio-Bike zu aktivieren, d.h. putzen, die Kette säubern und ölen. Zur Einstimmung in diese sehnsuchtsvoll erwartete Jahreszeit fällt mir folgendes wunderschöne Gedicht…

1. Von Israel nach Ecuador

Es liegen ca. 12 300 km zwischen diesen beiden Ländern. Eine Reise per Bahn, Auto etc. ist zwar möglich, kostet jedoch viel, viel Zeit und … ein großer Teil muss zusätzlich mit dem Schiff bewältigt werden. Es gibt Menschen, die auf diese Weise die Welt…

39. Süße Erinnerungen

Seit ich das erste Mal Israel besucht habe, gibt es zum Jahreswechsel Marmelade aus Kumquats – für den Frühstückstisch bei mir zu Hause und für gute Freunde als kleines Geschenk. Es gelang mir vergangenen Dezember nicht, diese kleinen goldenen (kam oder kum) Orangen (kwat) hier…